ET 403 "IC" 403 001-1 (m37778)

Achsfolge: Bo'Bo' + Bo'Bo' + Bo'Bo' + Bo'Bo'

Features bei diesem Modell (#37778)

  • Komplette Neuentwicklung.
  • Schwere Metall-Ausführung.
  • Viele angesetzte Details.
  • 2 Hochleistungsantriebe mit Schwungmasse im Großraum-Mittelwagen.
  • mfx-Decoder mit umfangreichen Sound- und Licht-Funktionen im Großraum-Mittelwagen.
  • Dreilicht-Spitzensignal/Zugschlußleuchten mit 3 ws und 2 rt LEDs, fahrtrichtungsabhängig.
  • Serienmäßig eingebaute Führerstandsbeleuchtung mit LED.
  • Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung und Tischbeleuchtung mit 6 LED.
  • Spezialkupplungen (1x 5pol)
  • M: 1:93,5
 
Der Elektro-Schnelltriebwagen 37778 wurde 2012 in einer einmaligen Serie nur für Insider-Mitglieder gefertigt.
 

Antrieb: 2 Glockenanker-Motoren über je 1 Kardanwelle auf je ein DG im Großraumwagen

Beschreibung: 2012 MHI, LED (ws + rt); Isolatoren (rt/bn);
403 001-1 Avüm, mit Abteilen; BD München, Bw München Hbf, REV. MF 9.9.73 (296 mm)
404 001-0 Apüm, Großraum-Mitteltriebwagen, inkl. 2x HLA (#H12334071); BD München, Bw München Hbf, REV. MF 9.9.73 (292 mm)
404 101-8 ARüm, mit Küche, Speise- und Großraum (inkl. 4 LEDs); BD München, Bw München Hbf, REV. MF 9.9.73 (292 mm)
403 002-9 Avüm, mit Abteilen; BD München, Bw München Hbf, REV. MF 9.9.73 (296 mm)
InterCity-Farbgebung kieselgrau/blutorange/schwarzbraun, Betriebszustand 1973.

FrU: mfx [43] - im Großraum-Mitteltriebwagen!

Anmerkung:
Achtung: Schleifer je TK am jeweils hinteren Drehgestell!

F0: Stirnbeleuchtung
F1: Tischlampen EIN/AUS
F2: Betriebsgeräusch
F3: Geräusch: Horn
F4: ABV: AUS/EIN
F5: Geräusch: Bremsenquietschen AUS/EIN
F6: Geräusch: Schaffnerpfiff
F7: Geräusch: Türenschließen (auf/zu)
F8: Geräusch: Bahnhofsansage
F9: Geräusch: Rangierpfiff (kurz)

Eigenschaften: 

 
  Veröffentlichung(en) in: Neuheiten-Prospekt 2012 - Gesamtprogramm 2012/2013

 
Verschleißteile & Ersatzteile
 
Bezeichnung Menge Bestellnummer
Schleifer: 1 Stück E138079
Einholm-Pantographen (SBS70/25): 1 Stück E150537
Stirnbeleuchtung (LEDs): 1 Einheit
je Endwagen
E192908
Kupplungsdeichsel "w"
Endwagen 1:
1 Stück E192905
Kupplungsdeichsel "m"
Endwagen 2:
1 Stück E192906
Haftreifen (am MW)
je angetr. Achse 1:
4 Stück 7154
Motor: 2 Stück E169227
Kupplungsdeichsel "w"
Mittelwagen:
1 Stück E192885
Kupplungsdeichsel "m"
Mittelwagen:
1 Stück E192886
Schaltschiebefeder (Kplg): 1 Stück 7194
Raucheinsatz: nicht vorgesehen! nicht vorgesehen!

Ein Zugende mit eingeschaltetem Dreilicht-Spitzensignal:



Das Treibgestell


Der "FRU":


Die Beleuchtung: "warm-weiß"


Anmerkung:
Ich kenne den ET 403 als:

  • IC-Linie 4, München – Nürnberg – Bremen
  • (ich erlebte meine ersten Lebensjahre an der Bahnstrecke Wü-N - in Burgfarrnbach, Zaunstr. 5
    ["zur Weißbier"])

    Zur Geschichte:
    Im Hinblick auf künftige Neubaustrecken der Bundesbahn wurde Ende der 60er-Jahre als Alternative zum lokbespannten Schnellzug ein elektrischer Triebzug geplant. Für den Triebzug der Baureihe 403, der den dieselgetriebenen Trans Europ Express BR 601 ablösen sollte, ließ sich die Bahn die Ausstattung einiges kosten, um Spitzentechnik mit Komfort zu verknüpfen. Drei schnittige Schienenflitzer kamen nacheinander ab 1974 zum Einsatz. Der TEE-Komfortstatus war dabei natürlich Pflicht: Im 403 gab es ausschließlich Erste-Klasse-Sitzplätze in Abteilen und Großräumen, eine Klimaanlage gehörte ebenso zur Ausstattung wie Schwenkschiebetüren, ein Speiseraum und eine Küche. Absolutes Highlight: ein Zugsekretariat sowie eine Telefonzelle. Der Zug sollte jedoch nicht nur mit Ausstattung punkten, sondern auch schneller und geräuscharmer sein als die BR 601. Die Konstrukteure standen vor der Herausforderung, die Wagenkästen in einer extremen Leichtbauweise zu konzipieren – im Gegensatz zum klassischen Wagenbau mit Stahl entstanden das Untergestell, das Kastengerippe, die Dach-, Seiten- und Stirnwandbleche zum größten Teil aus Aluminiumlegierungen. Das zahlte sich aus: Mit nur 16 t Achslast und dank Allachsantrieb beschleunigte der Schnelltriebzug in 100 Sekunden von null auf 200 km/h. Der Zug fuhr in der Regel meist mit 160 km/h und bestand aus je zwei Triebköpfen (BR 403), einem Mittelwagen mit Großraum (BR 404.0) sowie einem Mittelwagen mit Speiseraum und Küche (BR 404.1). Als „Allroundtalent“ war der 403 auch für den Betrieb in Österreich und in der Schweiz geeignet. Auf den Dächern der Endtriebwagen konnte ein für den Verkehr in der Schweiz benötigter Stromabnehmer mit schmalem Schleifstück aufgebaut werden. Die Bremstechnik bestand aus elektrischer Widerstandsbremse, Druckluft-Scheibenbremsen und Magnetschienenbremsen, denn der ET 403 sollte in weniger als 1.700 m von der Höchstgeschwindigkeit zum Stehen kommen. Die Züge wurden für drei Jahre im Regelverkehr eingesetzt, aber auch im Sonderverkehr der Bundesbahn. Hauptroute war die IC-Linie 4 München – Nürnberg – Bremen. Als prestigeträchtige Vorzeigeobjekte wurden die Triebzüge von der DB gerne auf Messen und Sonderschauen präsentiert. Als „Lufthansa Airport Express“ startete der Triebzug ab 1982 bis 1993 in einer Sonderlackierung seine zweite Karriere im Planeinsatz. Die gewiefte Kombination aus modernster Technik und futuristischem Äußeren verhalf dem Intercity zu seinem Image. Der 403 prägte zudem zukunftsweisend die dritte Generation der heutigen ICE-Triebzüge.


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